Die Schweizer Atomkraftwerke haben 2009 punkto Sicherheit so schlecht abgeschnitten wie noch nie. Zwei von ihnen müssen sich gar vor den Strafbehörden verantworten. Beznau und Gösgen statt der Note «hoch» oder «gut» für die Sicherheit nur ein «ausreichend» erhalten.Dies gab das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) bekannt. Zwei Strafverfahren sollen nun klären, ob in Beznau und (bereits 2008) in Gösgen fahrlässig gehandelt wurde. Am 24. Juni 2008 brannten beim Wiederanfahren des Reaktors Gösgen vier Sicherungen durch. Und obwohl die Verantwortlichen nicht wussten, wo die Ursache dafür lag, setzten sie das Anfahren nach der Reparatur unbeirrt fort.
Quelle: Tages-Anzeiger/Newsnetz 6.5.2010

